Computer aus der Ferne ein- und ausschalten – so geht’s

So schalten Sie Ihren PC unter Windows, Mac oder Linux per Wake-on-LAN, BIOS-Einstellung, Router und Remote-Software bequem aus der Ferne ein und aus.

Computer aus der Ferne ein- und ausschalten – so geht’s
WOL-Fernsteuerung: Einschalten, Ausschalten, Sicherheit

Ein Computer lässt sich über das Netzwerk oder das Internet ein- und ausschalten, ohne dass eine Person physisch vor dem Gerät sitzt. Dafür kommen je nach Betriebssystem Wake-on-LAN, Fernwartungssoftware wie TeamViewer oder AnyDesk sowie Bordmittel wie der shutdown-Befehl zum Einsatz.

Nachfolgend erfahren Sie, wie Sie einen Windows-, macOS- oder Linux-Rechner zuverlässig fernsteuern.

Was bedeutet Fernsteuerung eines Computers eigentlich?

Der Begriff Computer aus der Ferne ein- und ausschalten beschreibt zwei unterschiedliche technische Vorgänge. Zum einen das Einschalten aus dem Stand-by- oder Ausschaltzustand, zum anderen das kontrollierte Herunterfahren eines bereits laufenden Systems.

Beide Vorgänge funktionieren technisch grundverschieden. Deshalb lohnt sich zunächst ein kurzer Überblick, bevor Sie sich für eine Methode entscheiden.

Die gängigsten Methoden im Überblick:

  • Wake-on-LAN (WoL): schaltet einen ausgeschalteten PC über ein sogenanntes Magic Packet ein
  • Fernwartungssoftware: ermöglicht das Ausschalten sowie die volle Steuerung über eine Internetverbindung
  • SSH-Zugriff: vor allem bei Linux und macOS verbreitet, um Befehle wie „shutdown“ remote auszuführen
  • Smart-Plugs und smarte Steckdosen: schalten den Strom vollständig ab oder wieder ein
  • Router-Funktionen: einige Fritz!Box- oder Speedport-Modelle bieten integrierte WoL-Funktionen

Da der Titel dieses Artikels keine bestimmte Plattform nennt, werden im Folgenden alle relevanten Systeme behandelt: Windows 10 und 11, macOS sowie Linux. Zudem gehen wir auf die Steuerung per Smartphone ein.

Computer aus der Ferne einschalten mit Wake-on-LAN

Wake-on-LAN, kurz WoL, ist der Standardweg, um einen komplett ausgeschalteten Computer über das Netzwerk zu aktivieren. Die Netzwerkkarte bleibt dabei auch im ausgeschalteten Zustand minimal mit Strom versorgt und wartet auf ein spezielles Datenpaket, das sogenannte Magic Packet.

Allerdings funktioniert WoL nicht bei jedem Gerät gleich gut. Laptops ohne Ethernet-Anschluss beispielsweise unterstützen die Funktion in der Regel nicht, da WLAN-Adapter im Ruhezustand meist keine Pakete empfangen können.

Voraussetzungen für Wake-on-LAN

Bevor Sie loslegen, sollten folgende Punkte erfüllt sein:

  • Der Rechner ist per Kabel (Ethernet) mit dem Router verbunden
  • Die Netzwerkkarte unterstützt WoL (bei den meisten Desktop-Mainboards seit Jahren Standard)
  • Sie kennen die MAC-Adresse der Netzwerkkarte
  • Für den Zugriff von außerhalb des Heimnetzes ist zusätzlich eine öffentliche IP-Adresse oder ein Dynamic-DNS-Dienst notwendig

Schritt-für-Schritt: Wake-on-LAN unter Windows 11 und 10 aktivieren

Die Aktivierung von Wake-on-LAN unter Windows erfordert Anpassungen an drei Stellen: im BIOS beziehungsweise UEFI, in den Netzwerkadaptereinstellungen sowie in der EnergieverwaltungEnabling Wake on LAN in Windows 11 requires configuration in three places: your computer’s BIOS/UEFI, Windows network adapter settings, and power management options. Gehen Sie deshalb Schritt für Schritt vor:

  1. BIOS/UEFI öffnen: Starten Sie den Rechner neu und rufen Sie über die passende Taste (meist F2, F10 oder Entf) das BIOS auf. Alternativ gelangen Sie unter Windows 11 über Einstellungen > System > Wiederherstellung > Erweiterter Start ebenfalls in die UEFI-Firmware.
  2. WoL im BIOS aktivieren: Suchen Sie im Reiter „Power“ oder „Advanced“ nach Optionen wie „Wake on LAN“, „Power On by PCI-E“ oder „Wake on LAN from S4/S5“ und aktivieren Sie diese.
  3. Gerätemanager öffnen: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Startmenü und wählen Sie „Geräte-Manager“, anschließend „Netzwerkadapter“.
  4. Energieverwaltung anpassen: Öffnen Sie die Eigenschaften Ihrer Ethernet-Netzwerkkarte, wechseln Sie zum Reiter „Energieverwaltung“ und aktivieren Sie „Diesem Gerät erlauben, den Computer zu aktivieren“.
  5. Erweiterte Einstellungen prüfen: Wechseln Sie zum Reiter „Erweitert“ und stellen Sie „Wake on Magic Packet“ auf „Aktiviert“.
  6. Neu starten: Damit die Einstellungen greifen, ist ein Neustart erforderlich.

Der häufigste Stolperstein: Der Schnellstart

Selbst bei korrekter BIOS- und Treiberkonfiguration scheitert Wake-on-LAN häufig an einer einzigen Windows-Einstellung: dem Schnellstart. Windows führt bei aktiviertem Schnellstart keinen vollständigen Shutdown aus, sondern eine Art Teil-Ruhezustand, wodurch die Netzwerkkarte in einem Zwischenzustand verharrt, der keine Magic Packets mehr empfängtWindows 10 und 11 haben den Schnellstart standardmäßig aktiv, ein Modus, der bei „Ausschalten“ keinen vollständigen Shutdown ausführt, sondern eine Teil-Hibernation, in diesem Zustand ist die Netzwerkkarte in einem Limbo, der keine Magic Packets empfängt. Deaktivieren Sie den Schnellstart deshalb über:

  • Systemsteuerung → Energieoptionen → „Auswählen, was beim Drücken des Netzschalters geschehen soll“
  • Dort den Haken bei „Schnellstart aktivieren“ entfernen und speichern

Magic Packet senden – geeignete Tools

Damit ein anderes Gerät den ausgeschalteten PC tatsächlich weckt, benötigen Sie eine Anwendung, die das Magic Packet verschickt. Empfehlenswert sind folgende Lösungen:

  • Wake On Lan (App von Mike Webb) für iOS und Android: kostenlos, unkompliziert, ideal für den ersten Test im Heimnetz
  • Fritz!Box-Weboberfläche: Unter „Heimnetz“ > „Netzwerk“ lässt sich bei vielen Modellen ein Gerät direkt per Klick aufwecken, sofern es zuvor per WoL konfiguriert wurde
  • Depicus Wake On Lan GUI für Windows: geeignet für Nutzer, die mehrere Rechner im Netzwerk verwalten möchten

Für das Aufwecken aus dem Internet, also außerhalb des eigenen WLANs, ist zusätzlich Port-Forwarding am Router notwendig, üblicherweise auf UDP-Port 9. Alternativ bieten manche Cloud-Dienste ein Relay an, wodurch sich das komplizierte Freigeben von Ports umgehen lässt.

Computer über das Smartphone aus der Ferne einschalten

Wer den heimischen PC unterwegs einschalten möchte, kann dies bequem per Smartphone erledigen. Voraussetzung ist, dass Wake-on-LAN wie oben beschrieben bereits eingerichtet ist.

So gehen Sie vor:

  1. Laden Sie eine WoL-App wie „Wake On Lan“ herunter und tragen Sie die MAC-Adresse sowie die IP-Adresse Ihres PCs ein.
  2. Verbinden Sie sich entweder über eine VPN-Verbindung ins Heimnetz oder richten Sie Port-Forwarding ein.
  3. Tippen Sie in der App auf „Wecken“, um den Magic Packet-Befehl auszulösen.

Zusätzlich lässt sich der Vorgang mit Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant koppeln, sodass ein einfacher Sprachbefehl den PC startet. Dafür ist üblicherweise ein Zwischen-Agent nötig, der auf dem Zielrechner installiert wird und die Verbindung zum Sprachassistenten-Konto herstellt.

Mac aus der Ferne einschalten

Auch bei macOS existiert eine Wake-on-LAN-ähnliche Funktion, die Apple „Netzwerkzugriff für Ruhezustand aktivieren“ oder je nach Systemversion „Wake for network access“ nennt. Sie befindet sich in den Systemeinstellungen unter Energie sparen beziehungsweise Batterie.

So aktivieren Sie es:

  1. Öffnen Sie die Systemeinstellungen und wählen Sie „Energie sparen“.
  2. Setzen Sie den Haken bei „Netzwerkzugriff aktivieren, um den Ruhezustand zu beenden“.
  3. Verbinden Sie den Mac wenn möglich per Ethernet-Kabel, da die WLAN-Unterstützung nicht immer zuverlässig funktioniert.

Wichtig zu wissen: Ein vollständig ausgeschalteter Mac lässt sich anders als ein Windows-Rechner nicht ohne Weiteres über WoL starten, da klassische Mac- und Linux-Geräte weder das Versenden von WoL-Signalen noch einen echten Remote-Boot aus dem Shutdown-Zustand unterstützenMac and Linux devices do not support remote boot. Für einen vollständigen Neustart aus der Ferne ist bei macOS deshalb meist eine dauerhaft aktive Verbindung, etwa über Apple Remote Desktop oder einen ständig laufenden Mini-Server im Netzwerk, praktikabler.

Linux-Rechner per Wake-on-LAN einschalten

Unter Linux lässt sich Wake-on-LAN in der Regel über das Kommandozeilenwerkzeug ethtool aktivieren. Zusätzlich braucht es auf der sendenden Seite ein Tool wie wakeonlan oder etherwake.

Vorgehen unter Linux:

  1. Installieren Sie ethtool über den Paketmanager, zum Beispiel mit sudo apt install ethtool.
  2. Prüfen Sie mit sudo ethtool eth0, ob „Wake-on: g“ bereits aktiv ist.
  3. Falls nicht, aktivieren Sie es mit sudo ethtool -s eth0 wol g.
  4. Damit die Einstellung Neustarts übersteht, tragen Sie den Befehl in eine udev-Regel oder ein Systemd-Skript ein.
  5. Zum Aufwecken senden Sie von einem anderen Gerät aus den Befehl wakeonlan <MAC-Adresse>.

Ebenso wie bei macOS gilt: Ein Linux-Gerät kann zwar geweckt werden, sofern die Netzwerkkarte im BIOS entsprechend vorbereitet wurde, jedoch bringt Linux selbst keine Funktion mit, um aktiv WoL-Pakete zu versenden – dafür ist stets ein externes Tool notwendig.

Computer aus der Ferne ausschalten

Während Wake-on-LAN ausschließlich das Einschalten regelt, funktioniert das Ausschalten aus der Ferne technisch einfacher, da der Zielrechner dafür bereits eingeschaltet und im Netzwerk erreichbar sein muss.

Windows-PC remote herunterfahren

Windows bringt mit dem shutdown-Befehl ein integriertes Werkzeug mit, das sich über die Eingabeaufforderung oder PowerShell nutzen lässt.

So schalten Sie einen Windows-Rechner remote aus:

  1. Öffnen Sie auf dem steuernden PC die Eingabeaufforderung als Administrator.
  2. Geben Sie den Befehl shutdown /s /m \\COMPUTERNAME /t 0 ein, wobei „COMPUTERNAME“ durch den Namen oder die IP-Adresse des Zielrechners ersetzt wird.
  3. Damit dies funktioniert, muss auf dem Zielsystem die Remoteregistrierung aktiviert und der entsprechende Benutzer berechtigt sein.

Alternativ bietet sich die Remotedesktopverbindung an. Öffnen Sie diese über die Windows-Suche, geben Sie die IP-Adresse des Zielrechners ein und fahren Sie ihn nach der Anmeldung ganz normal über das Startmenü herunter. Zudem lässt sich das Herunterfahren über die Aufgabenplanung automatisieren, etwa um Rechner zu festen Uhrzeiten remote abzuschalten.

macOS remote ausschalten

Bei macOS empfiehlt sich der Zugriff über SSH, das standardmäßig über die „Entfernte Anmeldung“ in den Systemeinstellungen aktiviert werden kann.

Schritt für Schritt:

  1. Aktivieren Sie unter „Freigaben“ die Option „Entfernte Anmeldung“.
  2. Verbinden Sie sich von einem anderen Gerät per Terminal mit ssh benutzername@ip-adresse.
  3. Geben Sie anschließend sudo shutdown -h now ein, um den Mac sofort herunterzufahren.

Für den professionellen Einsatz in Unternehmen bietet sich zudem Apple Remote Desktop an, mit dem sich mehrere Mac-Geräte gleichzeitig zentral verwalten und ausschalten lassen.

Linux remote ausschalten

Auch unter Linux erfolgt das Ausschalten meist per SSH, sofern der SSH-Server (openssh-server) installiert ist.

  1. Verbinden Sie sich per ssh benutzer@ip-adresse.
  2. Führen Sie sudo shutdown -h now oder alternativ sudo poweroff aus.
  3. Für einen Neustart eignet sich stattdessen sudo reboot.

Fernwartungssoftware für die komplette Steuerung nutzen

Neben den Bordmitteln der Betriebssysteme bieten spezialisierte Fernwartungsprogramme eine komfortable Alternative, insbesondere wenn sowohl Ein- als auch Ausschalten sowie die volle Bedienung des Desktops gewünscht sind.

Empfehlenswerte Programme im Überblick:

  • TeamViewer: Nach der Installation auf beiden Geräten lässt sich unter „Erweitert“ die Option „Wake-on-LAN über das Internet“ aktivieren. Dadurch kann TeamViewer selbst ausgeschaltete Rechner über die eigenen Server aufwecken, sofern zuvor ein zweites, dauerhaft laufendes Gerät im selben Netzwerk als „Vermittler“ eingerichtet wurde.
  • AnyDesk: Bietet eine ähnliche Funktion über „Unbeaufsichtigten Zugriff“ und lässt sich zusätzlich mit klassischem WoL kombinieren.
  • Chrome Remote Desktop: Kostenlose Lösung von Google, die sich direkt im Chrome-Browser einrichten lässt und für einfache Fernwartungsaufgaben ausreicht.
  • RustDesk: Open-Source-Alternative, die sich besonders für Nutzer eignet, die auf eigene Server setzen möchten.

Zum Ausschalten reicht es bei allen genannten Programmen, sich mit dem Zielrechner zu verbinden und diesen anschließend über das gewohnte Betriebssystemmenü herunterzufahren.

Empfohlene Vorgehensweisen für sicheren Fernzugriff

Da das Einschalten und Ausschalten aus der Ferne stets einen Netzwerkzugriff von außen ermöglicht, sollten Sie einige Sicherheitsaspekte beachten. Andernfalls entsteht ein potenzielles Einfallstor für unbefugte Zugriffe.

  • VPN statt offener Ports nutzen: Ein VPN-Zugang zum Heimnetz ist deutlich sicherer als dauerhaft geöffnete Ports am Router.
  • Starke Passwörter verwenden: Sowohl für Fernwartungssoftware als auch für den SSH-Zugriff sollten komplexe, individuelle Passwörter zum Einsatz kommen.
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren: Programme wie TeamViewer und AnyDesk unterstützen 2FA, wodurch ein gestohlenes Passwort allein nicht ausreicht.
  • Firmware und Treiber aktuell halten: Sowohl Router als auch Netzwerktreiber sollten regelmäßig aktualisiert werden, um bekannte Sicherheitslücken zu schließen.
  • Nicht benötigte Dienste deaktivieren: Wer WoL oder SSH nur gelegentlich braucht, kann die Funktion bei Nichtgebrauch deaktivieren.

Häufige Fragen zum Ein- und Ausschalten des Computers aus der Ferne

Warum funktioniert Wake-on-LAN trotz aktivierter Einstellungen nicht?

Meist liegt die Ursache am aktivierten Schnellstart von Windows, an einer falschen MAC-Adresse oder daran, dass der PC komplett vom Strom getrennt wurde. Zudem kann ein veralteter Netzwerktreiber die Ursache sein, weshalb sich ein Update des Treibers grundsätzlich empfiehlt.

Funktioniert Wake-on-LAN auch über WLAN?

In der Praxis ist WLAN-basiertes WoL deutlich unzuverlässiger als eine kabelgebundene Verbindung, da WLAN-Chips im Ruhezustand seltener eine dauerhafte Stromversorgung erhalten. Daher wird grundsätzlich eine Ethernet-Verbindung empfohlen.

Kann ich meinen PC von unterwegs über das Internet einschalten?

Ja, allerdings ist dafür zusätzlich zur lokalen WoL-Konfiguration entweder ein Port-Forwarding auf dem Router oder ein Cloud-Relay-Dienst notwendig, da Magic Packets normalerweise nicht über das offene Internet weitergeleitet werden.

Lässt sich ein Mac genauso per Wake-on-LAN einschalten wie ein Windows-PC?

Nur eingeschränkt, denn macOS unterstützt zwar das Aufwecken aus dem Ruhezustand, jedoch keinen vollständigen Neustart aus einem komplett ausgeschalteten Zustand. Deshalb empfiehlt sich bei Mac-Geräten eher der dauerhafte Betrieb im Energiesparmodus statt eines vollständigen Shutdowns.

Welches Programm eignet sich am besten, um einen Rechner remote auszuschalten?

Für Einsteiger bietet sich TeamViewer an, da die Einrichtung besonders unkompliziert ist. Wer hingegen eine kostenlose Open-Source-Lösung bevorzugt, ist mit RustDesk gut beraten.

Ist es sicher, Wake-on-LAN dauerhaft aktiviert zu lassen?

Grundsätzlich ja, sofern der Zugriff auf das Heimnetz entsprechend abgesichert ist. Dennoch sollten Nutzer, die die Funktion selten benötigen, sie bei Nichtgebrauch deaktivieren, um die Angriffsfläche zu minimieren.

Wie finde ich die MAC-Adresse meines Computers heraus?

Unter Windows lässt sich die MAC-Adresse über die Eingabeaufforderung mit dem Befehl ipconfig /all auslesen. Bei macOS und Linux funktioniert dies über die Netzwerkeinstellungen beziehungsweise den Terminal-Befehl ifconfig.

Kann ich mehrere Computer gleichzeitig aus der Ferne einschalten?

Ja, sofern für jedes Gerät die MAC-Adresse hinterlegt ist. Tools wie die Depicus Wake On Lan GUI erlauben es, mehrere Geräte in einer Liste zu speichern und einzeln oder gemeinsam aufzuwecken.

Fazit

Wake-on-LAN ermöglicht das Einschalten, während Bordmittel wie shutdown oder Programme wie TeamViewer das Ausschalten übernehmen. Wichtig sind eine korrekte BIOS-Konfiguration sowie ein deaktivierter Schnellstart.

Zudem sollten Sicherheitsmaßnahmen wie VPN und starke Passwörter nicht vernachlässigt werden. So lässt sich der Computer bequem und zugleich sicher aus der Ferne steuern.

Mario
Mario

Mario schreibt auf bestepraxistipps.de über Technik, Mobile, Computer und digitale Alltagsthemen. Sein Ziel: komplexe Themen so erklären, dass Leser sofort damit weiterkommen.